{"id":1541,"date":"2017-06-22T00:00:53","date_gmt":"2017-06-21T22:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-caroline.de\/?page_id=1541"},"modified":"2025-09-17T18:27:05","modified_gmt":"2025-09-17T16:27:05","slug":"fun-faqs","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sy-caroline.de\/?page_id=1541","title":{"rendered":"Kleines Segler-ABC"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Affenfelsen<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Wer diesen wunderbaren Begriff gepr\u00e4gt hat, verdient eine Auszeichnung! Gemeint sind diese merkw\u00fcrdig in die H\u00f6he wachsenden Motorboote, auf denen gaaanz<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> oben ein Typ sitzt und mit diversen Hebelchen und Kn\u00f6pfen seinen Felsen man\u00f6vriert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Anleger<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Das Sch\u00f6nste nach dem Anlegen und dem \u00dcberstehen des <\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Hafenkinos<\/strong><\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> ist der Anleger. Je nach Verf\u00fcgbarkeit und pers\u00f6nlichem Geschmack ist das ein Cuba Libre, ein Bier oder ein anderes Getr\u00e4nk. Den gibt es m\u00f6glichst schon in dem Moment, in dem der Motor ausgeschaltet ist und die Leinen fest vert\u00e4ut sind. Man sollte nicht zu lange damit warten, sonst z\u00e4hlt er nicht mehr als Anleger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Boote-gucken<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Wir gehen in jedem Hafen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter eine Runde Boote-gucken. Heisst, wir laufen jeden Steg einmal rauf und wieder runter und begutachten die Schiffe. Oft finden wir Anregungen wie die Technik an Bord verbessert werden kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Crews<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Die allermeisten Crews bestehen aus Paaren im fr\u00fchen Pensionsalter. Eventuell mit Hund. Auf jeden Fall mit Bordfahrr\u00e4dern (Segler hatten schon Klappr\u00e4der, bevor sie in Gro\u00dfst\u00e4dten cool wurden!). Dann gibt es die M\u00e4nnercrews. Da variiert das Alter schon ein bisschen. Es gibt sie als Biertrinkende, laute, unanst\u00e4ndige Witze reissende (meist) mittelalte Gruppierung. Und die Altherrenriege, bei der alle jenseits der 65 sind und Bart tragen. Die einen fahren zusammen, weil sie einen T\u00f6rn ohne ihre Frauen unternehmen wollen. Die anderen, weil ihre Frauen keinen T\u00f6rn mehr mit ihnen fahren wollen. Zu den M\u00e4nnercrews z\u00e4hlt auch der einhandsegelnde\u00a0Mann. Da will die Frau auch nicht mehr mit, aber sich andere alte M\u00e4nner aufs Boot holen will er auch nicht. Also bleibt er allein. Wir haben schon unz\u00e4hlige Einhandsegler gesehen, aber noch nie eine Einhandseglerin. Auch reine Frauencrews gibt es eigentlich nicht. Die gro\u00dfe Ausnahme bilden Ausbildungst\u00f6rns, auf denen <\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Frauen<\/strong><\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> auch mal lernen sollen, wie frau\u00a0ein Schiff bedient. Haben wir in Jahrzehnten einmal gesehen. Ein kleines Wunder!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> In den Ferienzeiten runden dann noch ein paar Familien mit Kindern das Bild ab. Die Kinder sind aber eigentlich\u00a0nie im Teenageralter. Ein Graus, wer dann mit seinen Alten ein paar Wochen auf engstem Raum zusammengepfercht wird und ins Klohaus muss! Die Kleinen sind also entweder unter 12 oder \u00fcber 20. Ist man erstmal zuhause ausgezogen\u00a0kommt man\u00a0wieder gern mit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Eisenschwein<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Sie sind selten geworden, aber es gibt sie. Boote aus Eisen! Die haben ihre Eigner oft noch selbst geschwei\u00dft und sp\u00e4ter unz\u00e4hlige Stunden mit der Rostabwehr verbracht. GFK-Segler (von Eisenschwein-, Aluboot- und Holzjachtfahrern auch absch\u00e4tzig Joghurtbecher genannt) romantisieren sie entweder, oder k\u00f6nnen nicht glauben, dass sowas noch rumf\u00e4hrt. Sie den unsch\u00e4tzbaren Vorteil, dass jeder Kontakt mit einem Felsen h\u00f6chstens eine Beule verursacht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Frauen an Bord<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">War fr\u00fcher ein Aberglauben &#8211; bringt <\/span>Ungl\u00fcck<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">. Heute l\u00e4cheln wir dar\u00fcber&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Hafenkino<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Jeder Segler kennt es, jeder macht es, und jeder hasst es, dabei der Hauptdarsteller zu sein &#8211; das Hafenkino! Das ist der Moment, wenn man mit dem Boot in den Hafen kommt und einen Platz zum Anlegen sucht. Alle, die schon da sind und nicht wirklich etwas viel besseres zu tun haben, werden ab jetzt zugucken und kommentieren, wie &#8222;the new kid on the block&#8220; sich beim Anlegen anstellt. Und das unter den Augen aller Anwesenden. Willkommen!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> P.S. Das Gleiche gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcrs Ablegen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Kot-Code<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> In vielen L\u00e4ndern (und vielleicht auch irgendwo in Deutschland) hat jedes Hafenklo einen T\u00fcrcode, damit nicht jeder dahergelaufene Tourist das Hafenklo benutzt. Weil man, wenn es ganz dringend ist, unbedingt diese meist vierstellige Zahlenkombi wissen muss, heisst er bei uns nur noch Kot-Code.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Kuchenbude<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Sagen Wessis eigentlich auch Kuchenbude?! Jeder Segel-Ossi weiss sofort, was gemeint ist: das Zelt \u00fcber dem Cockpit. Aber hat es auch einen Gesamtdeutschen Namen? Cockpit-Persenning? Wenn ja, bitte Post an uns!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Man gr\u00fc\u00dft sich<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Hundehalter und Motorradfahrer kennen das, man gr\u00fc\u00dft sich wenn man sich begegnet. Das gilt f\u00fcr Segler auch. Mit Motorbootfahrern ist es eher wie mit Stiefkindern, man geh\u00f6rt halt irgendwie zur selben Familie und muss gr\u00fc\u00dfen. Es geh\u00f6rt zum guten Ton und wer nicht gr\u00fc\u00dft, ist beim gr\u00fc\u00dfenden Gegen\u00fcber auf jeden Fall unten durch. Sch\u00f6n ist der Moment, wenn man sich bereit macht zum Gr\u00fc\u00dfen &#8211; also r\u00fcbergucken, Arm in Winkebereitschaft &#8211; und der andere guckt, aber in die falsche Richtung oder stur geradeaus, jedenfalls nicht r\u00fcber zu einem. Dann steht man da wie bestellt und nicht abgeholt. Aber es gibt auch die netten Momente, wenn richtig gewunken wird. Der (zumeist m\u00e4nnliche) Segler hat ja eher so den coolen,\u00a0angedeuteten milit\u00e4rischen Gru\u00df drauf. Also Arm angewinkelt und nonchalant\u00a0abgewunken. Das k\u00f6nnen wir bisher irgendwie nicht. Wir heben den Arm, richtig gewunken wird nur, wenn der andere winkt. Kinder lieben winken, hat man Kinder oder Enkel an Bord ist es ein gro\u00dfer Spa\u00df wenn sie verstehen, dass die anderen zur\u00fcck winken m\u00fcssen&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\"><b>Sch\u00e4renankern<br \/>\n<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Das eigentliche Highlight f\u00fcr die allermeisten Segler ist das Ankern in und an den pittoresken Sch\u00e4reninseln. In der Hauptsaison (eigentlich von Mitte Juni bis Mitte August) ist man in den seltensten F\u00e4llen ganz allein in einer Bucht, auch wenn es scheinbar zigtausende Inselchen gibt an denen man ankern kann. Das liegt zum einen daran, dass alle die gleichen g\u00e4ngigen Hafenf\u00fchrer (die auch Ankerpl\u00e4tze empfehlen) bem\u00fchen. Und zum anderen, dass man nur dort an Land bzw. an einen Felsen kommt, wo der Fels so steil ins Meer abf\u00e4llt, dass man mit dem Boot dicht genug heran kommt um \u201eabsteigen\u201c zu k\u00f6nnen (und nicht vorher auf Grund zu laufen). Und diese Stellen hat irgendwann mal jemand gefunden, getestet und bekannt gemacht. Nun sind diese Felsliegepl\u00e4tze aber nur so lange auch sch\u00f6n und sicher zum Liegen, wenn entweder gar kein Wind ist, oder der Wind von vorn kommt. Oder aber wenn man ringsum so gesch\u00fctzt liegt, dass es egal ist, wo der Wind herkommt (wie in Solbergan\u00e4set). Hinten h\u00e4lt einen der Anker und vorne zwei Leinen, die im Idealfall an zwei schon vorhandenen Ringen im Fels befestigt werden, an zwei B\u00e4umen oder aber an den eigenen mitgebrachten Felsn\u00e4gel. Das funktioniert \u00e4hnlich wie ein Hering beim Campen, nur dass der Felsnagel, wie der Name schon sagt, in den Fels &#8211; hier eine Felsspalte &#8211; getrieben wird (gro\u00dfen Hammer nicht vergessen!). Am Ende h\u00e4ngt ein Ring, durch den man dann die Leine ziehen kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">Die Schweden haben ausserdem alle ein Dingi (Schlauchboot, Bananaboot, Mini-GFK-Ruderboot etc.) dabei. Das wird beim Segeln meist einfach hinterhergezogen. Oft haben wir auch Kinder (mit Schwimmweste) gesehen, die dann hinten im Dingi sa\u00dfen und hinterhergezogen wurden. In der Inselwelt hat das den entscheidenden Vorteil, dass man, fehlt es an g\u00fcnstigen Anlandungsstellen, einfach frei ankert und an Land rudert bzw. motort. Viele der unbewohnten Inseln haben ein festes Trocken-WC (Plumpsklo) mit M\u00fcllh\u00e4uschen, da lohnt sich dann das R\u00fcberrudern.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Schneckendreher<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Seit Jahren am\u00fcsieren wir uns \u00fcber Segler, die ihre an Bord liegenden Leinen zu kunstvollen Schnecken aufdrehen. Zugegebenerma\u00dfen kann Anne sich dunkel daran erinnern, dass in ihrer Familie vor 30 Jahren auch noch Schnecken gedreht wurden. Sie versucht sich das Drehen als Kinderzeitvertreib sch\u00f6n zu reden. Naja. Nun haben wir aber im L\u00e4nsmuseum in Kalmar gelernt, dass Schnecken durchaus ihre Daseinsberechtigung hatten. Eine so zurechtgelegte Leine konnte sich (theoretisch) nicht vert\u00fcddeln, was in riskanten Situation sehr von Vorteil ist. Nun behaupten wir aber mal, dass eine bereits fachm\u00e4nnisch belegte Festmacherleine sich auch ohne eine kunstvolle Schnecke nicht vert\u00fcddelt. Vielleicht haben diese Segler ja auch alle Kinder an Bord, die unterhalten werden wollen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Segeln vs. Camping<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Der Segler an sich f\u00fchlt sich ja durchaus erhaben. Er bezwingt die Weltmeere, l\u00e4sst sich ordentlich Wind um die Nase wehen, reitet sein Schiff die Wellenberge hinunter &#8211; er ist der Lonesome Cowboy auf den Weiten des Ozeans. Ein cooler, wettergegerbter Typ. Nicht umsonst bewerben Becks und Jever ihre herben Biere mit Segeltypen und nicht mit Campern. Dass er am Ende des Tages mit seiner Kulturtasche unter dem Arm in Badelatschen zum Kloh\u00e4uschen marschiert,\u00a0um duschen zu gehen, wird in den blumigen Erz\u00e4hlungen der alten Seeb\u00e4ren meist unterschlagen. Die allermeisten Segelboote haben n\u00e4mlich keine (vern\u00fcnftige) Dusche und es geh\u00f6rt auch zum guten Ton, im Hafen f\u00fcr die gro\u00dfen Gesch\u00e4fte (siehe auch den <\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Kot-Code<\/strong><\/span><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">) nicht das Bord-Klo* zu benutzen. Am Ende des Tages sind sich Segler und Camper also \u00e4hnlicher, als es dem Segeltypen lieb ist. Den &#8222;piefigen&#8220; Camper trifft man dann n\u00e4mlich in der Hafendusche wieder, weil der Parkplatz f\u00fcr die Wohnmobile meist nebenan ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Eine Segelnachbarin hat es mal so formuliert: &#8222;In der Dusche erkenne ich die Seglerinnen sofort an den\u00a0blauen Flecken an den Beinen, die Camperinnen sind immer flecklos.&#8220; Eine andere Seglerin\u00a0erkl\u00e4rte uns mal, dass ihr Mann ein gr\u00f6\u00dferes Segelboot nur deswegen kaufen durfte, weil es eine richtige Dusche hatte und sie nun endlich nicht mehr mit der Waschtasche unterm Arm ins Klohaus musste. \u00a0&#8222;Wenn ich\u00a0h\u00e4tte ausw\u00e4rts duschen wollen, h\u00e4tte ich ja auch gleich zelten gehen k\u00f6nnen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\">*Die sog. See-WCs auf den Booten werden einfach direkt ins Meer entleert. Modernere Schiffe haben zwar einen F\u00e4kalientank, die meisten benutzen ihr Klo aber nur f\u00fcrs kleine Gesch\u00e4ft (auf hoher See auch mal f\u00fcr mehr&#8230;), um sich das Entleeren des Tankes zu ersparen. (Abpumpstationen gibt es trotzdem in fast allen gr\u00f6\u00dferen Marina.) Wie wir hier im Mini-Meeresmuseums in Ark\u00f6sund gelernt haben, nimmt dadurch aber der Phosphatgehalt der Ostsee stetig zu, sodass das Phytoplankton den Artenreichtum massiv reduziert. Erkennbar ist das am gelblichen Schleier, der sich \u00fcber die Algen legt und das Baden nicht sonderlich attraktiv macht. Also, Gesch\u00e4fte (eigentlich&#8230;) an Land oder ab in den Tank!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Zwei Boote sind eine Regatta<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 12pt;\"> Heute hat uns bei einem echt knappen Am-Wind-Kurs ein Performance-Cruiser sowas von kalt abserviert, dass wir ziemlich in die R\u00f6hre geschaut haben. Ja, ein Boot ist eine Ausfahrt, zwei Boote sind eine Regatta. Eine alte, sehr wahre Weisheit! Da wird aus jedem Sonntagssegler ein Rennpilot. Und dann muss an allen verf\u00fcgbaren Leinen gezupft, jedes Segel neu\u00a0getrimmt und Ausschau nach dem Gegner gehalten werden. Welch eine Schmach, wenn man dann einfach links liegen gelassen wird. Da hilft auch der eigene Aufbauversuch &#8222;der hatte Laminat-Segel, einen Carbon-Mast, bei dem Riss k\u00f6nnten wir auch mehr H\u00f6he laufen&#8230;&#8220; nichts. Besonders sch\u00f6n sind die Rennen kurz\u00a0vor dem\u00a0Hafen, man k\u00f6nnte ja keinen Platz mehr bekommen. Sieht man von Weitem schon den Hafen und ein paar andere Boote, die da offensichtlich auch hinwollen, dann wird alles gegeben. Sebastian hat heute\u00a0erst den Vorschlag gebracht, doch schon mal ein &#8222;Handtuch&#8220; vorauszuschicken.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Affenfelsen Wer diesen wunderbaren Begriff gepr\u00e4gt hat, verdient eine Auszeichnung! Gemeint sind diese merkw\u00fcrdig in die H\u00f6he wachsenden Motorboote, auf denen gaaanz oben ein Typ sitzt und mit diversen Hebelchen und Kn\u00f6pfen seinen Felsen man\u00f6vriert. 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